
Achtung Hautkrebs!
Besorgnis erregende Zunahme durch Klimawandel und Verhaltensänderung
Fakten, Aktuelle News, Maßnahmen, Begriffserklärungen und Links
Ozonloch über EuropaSo schützen Sie jetzt Ihre Haut! Alarm für Europa: Kürzlich haben sich die ozonarmen Luftschichten vom Nordpol bis nach Südskandinavien erstreckt und dort an sonnigen Tagen zu erhöhter ultravioletter Strahlung geführt. Forscher warnen vor verstärkter Sonneneinstrahlung und Hautkrebsgefahr. Wie Sie sich effektiv vor hellem Hautkrebs (z. B. aktinische Keratosen) und Lichtdermatosen schützen können, lesen Sie hier. |
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Hautkrebs auf dem Vormarsch (s.a. Meldung vom 25. März 2013). Jedes Jahr wird in Deutschland bei über 200.000 Menschen Hautkrebs festgestellt. Hautkrebs ist damit eine der häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. Die Ursache: intensive Sonnenbestrahlung und Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit. Ein verändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben rund um das Jahr, sowie häufige Besuche im Solarium sorgen dafür, dass die Generation der heute über 35-Jährigen ein so hohes Hautkrebsrisiko hat wie keine andere zuvor.
Aktuelle Ergebnisse einer Studie der Europäischen Initiative zur Prävention von Hautkrebserkrankungen “EPIDERM" zeigen jetzt, dass die Zahl der Krankheitsfälle von Hellem Hautkrebs in Europa um 30 Prozent höher ist als bisher angenommen (s.a. Meldung vom 13. September 2011).
Faktoren die das Risiko eines BZK, PEK oder einer AK erhöhen:
- Fälle von Hautkrebs in der Familie
- Ein heller Hauttyp (I–II)
- Häufige Solarienbesuche, auch in der Vergangenheit
- Auftreten von aktinischen Keratosen oder einer Form von Nicht-Melanom-Hautkrebs
- Hautkrebserkrankung in der Vorgeschichte
- Immunschwäche z.B. durch Einnahme von immunsuppressiven Medikamenten nach einer Organtransplantation
- Behandlung von rheumatischen oder anderen chronisch entzündlichen Erkrankungen
- Einige seltene Erbkrankheiten sind mit einem erhöhten Risiko verbunden, z.B. Albinismus, Xeroderma pigmentosum, Gorlin-Syndrom und andere
- Personen, die häufig im Freien arbeiten und dort der Sonne ausgesetzt sind
Wie kann ich das Risiko reduzieren?
- Tragen Sie schützende, dicht gewebte Kleidung. Dazu gehören langärmelige Oberteile und Hosen, gute Sonnenbrillen und ein breitkrempiger Hut
- Planen Sie Aktivitäten außer Haus sorgfältig, um so die Sonnenexposition zwischen 10:00 und 16:00 zu meiden, wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind
- Verzichten Sie auf Solarien und Sonnenbanken.
- Benutzen Sie jeden Tag Lichtschutzmittel (z.B. Daylong actinica) auf den exponierten Hautbereichen, besonders Ihrer Kopfhaut und Ihrem Nacken sowie den Rückseiten von Händen und Armen.
Wichtiger ist auch die Krebs-Früherkennung. Bei Hautkrebs ist sie ganz unkompliziert, denn dieser lässt sich mit dem bloßem Auge erkennen. Das so genannte Hautkrebs-Screening ist seit dem 1. Juli 2008 für alle gesetzlich versicherten Männer und Frauen ab 35 Jahren in Deutschland kostenlos möglich. Machen Sie davon Gebrauch! Es fällt auch keine Praxisgebühr an.
Die Spirig Pharma GmbH ist Spezialist rund um das Thema Haut. Neben zahlreichen anderen Service Leistungen widmet die Spirig Pharma dem Thema Hautkrebs eine eigene WebSite.







