
Basalzellkrebs
Operation
Bei der Operation wird das betroffene Gewebe vollständig entfernt. Der Schnitt des Chirurgen geht durch gesundes Gewebe (in sano), um sicherzustellen, dass alle Tumorzellen entfernt wurden. Das passiert meist ambulant und unter örtlicher Betäubung. Nachdem Tumorzellen für das bloße Auge nicht erkennbar sind, wird das entnommene Hautstück anschließend feingeweblich untersucht. Sollten sich in den Schnitträndern noch entartete Zellen befinden, muss ein zweiter chirurgischer Eingriff erfolgen, bei dem ein noch größeres Hautareal enfernt wird. Hieraus wird ersichtlich, dass es wichtig ist, den Tumor im frühen Stadium zu entfernen, weil dann nicht unnötig viel Gewebe geopfert werden muss.
Bestrahlung
Eine Bestrahlungstherapie ist beim Basalzellkrebs ebenfalls möglich. Bei einem großen Tumor kommt auch die photodynamische Therapie (PDT) in Betracht. Hier wird auf die betroffenen Stellen ein spezieller Wirkstoff aufgetragen, der die auf den Tumor gerichteten Lichtstrahlen nochmals bündelt und verstärkt.
Cremen
Leidet der Patient an einem oberflächlichen Basalzellkrebs, kann er über mehrere Wochen eine Creme auf die betroffenen Stellen auftragen. Der darin enthaltene Wirkstoff aktiviert das Immunsystem der Haut, das dann die Tumorzellen gezielt angreift. Diese Therapie verursacht keine Narben. Weil diese Therapie erst seit 6 Jahren zugelassen ist, fehlen hier noch entsprechende Langzeitergebnisse, die sicherstellen, dass Operation und Cremen mit einem gleichhohen Rückfallrisiko verbunden sind. Auch eine lokale Chemotherapie kann als Creme oder Salbe aufgetragen werden.






