
Stachelzellkrebs
Operation
Bei der Operation wird das betroffene Gewebe vollständig entfernt. Der Schnitt des Chirurgen geht durch gesundes Gewebe (in sano), um sicherzustellen, dass alle Tumorzellen entfernt wurden. Das passiert meist ambulant und unter örtlicher Betäubung. Nachdem Tumorzellen für das bloße Auge nicht erkennbar sind, wird das entnommene Hautstück anschließend feingeweblich untersucht. Sollten sich in den Schnitträndern noch entartete Zellen befinden, muss ein zweiter chirurgischer Eingriff erfolgen, bei dem ein noch größeres Hautareal enfernt wird. Hieraus wird ersichtlich, dass es wichtig ist, den Tumor im frühen Stadium zu entfernen, weil dann nicht unnötig viel Gewebe geopfert werden muss.
Bestrahlung
Eine Bestrahlungstherapie ist beim Stachelzellkrebs ebenfalls möglich. Bei einem großen Tumor kommt auch die photodynamische Therapie (PDT) in Betracht. Hier wird auf die betroffenen Stellen ein spezieller Wirkstoff aufgetragen, der die auf den Tumor gerichteten Lichtstrahlen nochmals bündelt und verstärkt.
Ist der Stachelzellkrebs fortgeschritten und haben sich z.B. doch Tochterabsiedlungen gebildet, wird ebenfalls eine Chemotherapie erwogen. Dieser Tumortyp tritt in höherem Alter auf. Daher muss zuerst geprüft werden, ob der gesundheitliche Allgemeinzustand des Patienten diese Behandlung erlaubt.







