
Die Oberhaut
- Hornschicht (Stratum corneum)
- Glanzschicht (Stratum lucidum)
- Körnerzellschicht (Stratum granulosum)
- Stachelzellschicht (Stratum spinosum)
- Basalschicht (Stratum basale)
Hornschicht, Glanzschicht und Körnerzellschicht bestehen aus abgestorbenen Zellen. Die Stachelzellschicht und die Basalschicht bestehen aus lebenden Zellen. Sie produzieren fortlaufend Nachschub an Hautzellen, die nach oben abgegeben werden und in der Hornschicht ständig abgestoßen werden. Die Oberhaut ist also einem ständigen Erneuerungsprozess ausgesetzt, der sicherstellt, dass die Schutzhülle des Körpers zu jedem Zeitpunkt voll funktionstüchtig ist.
An den Fußsohlen ist die Oberhaut bis zu 4 mm dick, an den Handflächen etwa 0,5 mm. Die an Hand- und Fußflächen zu findenden Hautmuster (Leistenhaut) sind einzigartig und dienen daher in der Kriminalistik als unverwechselbares Merkmal eines Menschen zu dessen nahezu zweifelsfreier Identifikation (Fingerabdruck). An geschützten Stellen wie z.B. der Achselhöhle oder dem Augenlid erreicht die Haut nicht einmal die Stärke von 0,1 mm.
In der Basalschicht liegen die Pigmentzellen. Sie produzieren Melanin, das der Haut ihre charakteristische Farbe verleiht. Bei hellhäutigen Menschen wird Melanin erst bei Sonneneinstrahlung gebildet, die Basalschicht dunkelhäutiger Menschen enthält viele Pigmentzellen, die en beineinander liegen und ständig viel Pigment bilden.






